Hinweise zum Grundmodell für Gottesdienste
Die Gestaltung des zukünftigen Gottesdienstplans war auf einer Kirchengemeinderats-Tagung Anfang des Jahres in Leck eines der Hauptthemen. Dabei wurde auch die Gemeindeversammlung im November besprochen, in der das ausprobierte Modell und die Reaktionen darauf Thema waren. Der Kirchengemeinderat hat sich grundsätzlich für das Modell ausgesprochen, jedoch wurden einige kritische Punkte angesprochen, in denen es Nachbesserungen geben wird. Ab Februar 2028 wird es wahrscheinlich nur noch zwei Pfarrstellen in der Gemeinde geben, deshalb war eine Veränderung auch bei den Gottesdiensten nötig. Es wird sonntags im „Normalfall“ 2 Gottesdienste in der Kirchengemeinde geben:
Um 9.30 Uhr jeweils ein Gottesdienst in folgenden Kirchen: (Das ist die Standardreihenfolge. Abweichungen sind aus besonderem Grund möglich!)
- Sonntag im Monat: Marienkirche in Boren
- Sonntag im Monat: St. Ursula-Kirche in Böel
- Sonntag im Monat: St. Wilhadi-Kirche in Ulsnis
- Sonntag im Monat: St. Marien-Kirche in Norderbrarup
- Sonntag im Monat (ggf.): Kirche in Loit
Der zweite Gottesdienst findet dann um 11 Uhr in Süderbrarup statt.
Das liegt daran, dass Süderbrarup etwa in der geografischen Mitte der Gemeinde liegt, also von allen Seiten gleichmäßig gut zu erreichen ist und mit dem Marktplatz (meist) einen guten Parkplatz bei der Kirche hat.
Die zeitliche Verlegung auf 11.00 Uhr soll es ermöglichen, dass ein Pastor/in–Organistenteam ohne Hektik beide Gottesdienste übernehmen kann, was mittelfristig häufiger notwendig sein wird.
Bei der Erprobung des Modells haben sich einige Probleme gezeigt:
- Die Sommerkirche in den Sommerferien sorgte dafür, dass es etwa in Boren eine größere Lücke zwischen den Gottesdiensten gab. Wir werden das bei der Planung der Sommerkirche 2026 so gut es geht berücksichtigen, jedoch wird der Zeltgottesdienst zum Brarupmarkt ein Problem bleiben, denn da wäre eigentlich Norderbrarup dran.
- Bei den kirchlichen Festen bemühen wir uns bei der Planung möglichst alle Kirchen zu berücksichtigen (Weihnachten und Ostern). Diese Verteilung wird erstmals am Osterfest umgesetzt (Gründonnerstag: Norderbrarup / Karfreitag: Ulsnis, Süderbrarup, Loit / Ostersonntag: Süderbrarup, Boren, Böel / Ostermontag: Norderbrarup). An einigen Festen hatte sich schon vorher die Tradition gebildet, dass ein Gottesdienst „reihum“ in den Kirchen gefeiert wird. Dies ist etwa an Pfingsten, am Reformationstag oder am Buß– und Bettag der Fall und soll so fortgesetzt werden.Etwas anders ist es an „Himmelfahrt“, wo schon seit einigen Jahren der Gottesdienst stets in Böel stattfindet, da dort im Pastoratsgarten ein perfekter Platz bei schönem Wetter ist und man bei Regen sehr schnell ins Bonhoefferhaus wechseln kann.
- Neben den „normalen“ Sonntagsgottesdiensten haben sich in der Vergangenheit eine Reihe von 6 „Passionsandachten“ in Süderbrarup und — ebenfalls in Süderbrarup — sog. „Wochenschlussgottesdienste“ als im Team gestaltete Gottesdienste zu Themen am Samstagabend um 18 Uhr entwickelt. Hier können wir uns vorstellen, dass diese Gottesdienste nicht mehr nur in Süderbrarup stattfinden, sondern auf unsere Kirchen verteilt werden, so dass das gottesdienstliche Angebot nicht zu sehr „ausgedünnt“ wird. Gerade zu den Wochenschlussgottesdiensten laden wir auch sehr herzlich interessierte Menschen aus der gesamten Gemeinde ein, die Lust haben, einen Gottesdienst im Team zu einem Thema vorzubereiten und dann mit der Gemeinde zu feiern. Interessierte können sich gerne mit Pastor Schnoor in Verbindung setzen.
Uns ist klar, dass sich einiges auch bei den Gottesdiensten weiter ändern wird, weil es personell nicht so bleiben wird wie jetzt. Wir möchten den Weg mit Ihnen und Euch gehen, uns Zeit nehmen, möglichst sinnvolle Veränderungen zu wählen. Bitte begleitet uns wohlwollend-kritisch.
(Für den Kirchengemeinderat — Pastor Frank Schnoor)